Sith-Kodex

Friends & Freaks

Im Star Wars – Fandom vereinigen sich ja die unterschiedlichsten Menschen; und dabei ist es total egal, welche Sprache man spricht, welches Geschlecht man (bzw. frau) hat, an was oder wen man glaubt, wie alt man ist, ob groß, klein, dick oder dünn oder was man beruflich so macht. Hier zählt nur das „Fan-sein”.

Aber wie überall tummeln sich halt auch „in einer Galaxie weit, weit entfernt” ein paar skurrile Typen, die auf ihre ganz besondere Art Eindruck hinterlassen haben (oder es scheinbar gar nicht anders wollen bzw. merken). Wir wollen hier niemanden persönlich beleidigen oder öffentlich an den Pranger stellen, aber „verdient” haben sie einen Beitrag in unserer Rubrik dennoch - und die Spitznamen kamen immer von ganz alleine… ;-)

Natürlich lernt man auf Conventions, Dinner oder bei (zukünftig leider nicht mehr) Premierenfeiern auch viele echt nette Leute kennen. Einigen von ihnen wollen wir hier auch einen Gruß hinterlassen:

FRIENDS

Jens:

Ein Trooper mit norddeutscher Gelassenheit. Er ist sicher kein „typisches” Mitglied der GG (German Garrison), aber das ist in seinem Falle alles andere als eine Abwertung: egal, ob er mit Baileys auf einer Con-Zimmerparty erscheint oder zu heißen Rhythmen in der Disko rockt – Spaß kann man mit ihm überall haben. Es war auch ein Vergnügen mit ihm den berühmt-berüchtigten „Ring-Ring”-Sketch zu spielen.

Marieke:

Erst als rote Twi’lek, jetzt als Trooper-Amazone: Marieke versteht es aufzufallen: ob durch ein Geburtstagsständchen (mit liebreizender Stimme *g*) vor 2.000 Leuten auf der Jedicon oder als Trooper-Guard für George und die anderen Promis bei der „Revenge of the Sith”-Premiere in Berlin. Oh ja, mit Marieke kann man wirklich feiern! … und sie ist auch nicht eifersüchtig, wenn Du als ihr Freund mit einem anderen Kerl tanzt. ;-))

Blacky:

„Es eskaliert!” – Jap, das Party-Motto von Christian/ „Blacky” ist Programm. Er war das erste vernünftige Gesicht, dass wir auf der DSC 2003 abends im Kino gesehen haben – und mit dem Abend wurde die Con dann auch endlich zur richtigen Con. Er ist halt einer von den Leuten, die sich sowohl mit tollem Kostüm voll Eifer über das gemeinsame Hobby auslassen können, mit dem man dann aber auch über viel andere Dinge quatschen und viel Spaß abseits von Luke & Co. haben kann.

Nina:

Jap - es geht doch! Auch über eine „Star Wars – Brieffreundschaft” kann man echt tolle Leute kennen lernen. Nach dem „Was ich an Star Wars so toll finde” fand man dann auch schnell immer mehr Dinge außerhalb der „Galaxie weit, weit entfernt”, über die man quatschen konnte und dann war man plötzlich auch schon zusammen auf einer Con. Und egal ob als blauhaariges Aliengirlie, als mutige Prinzessin Leia oder als gefürchtete Zam Wesell: Nina rockt!

A)r2(n)d2

„Dem Ingenieur ist nichts zu schwer.” – getreu diesem Motto erschuf Arnd in mühevoller Detailarbeit einen der beliebtesten und bekanntesten Charaktere im Star Wars – Universum. Dank dieser „Visitenkarte” und der Mitgliedschaft im „R2 Builders Club” konnte sich der Erbauer auch schon persönlichen Zugang zu den bedeutendsten Celebrities unserer Zeit verschaffen – von Günter Jauch bis hin zu George Lucas himself…
… und das Arnd trotz dieser Vita nicht abgehoben durch das Fandom schwebt, sondern man mit ihm einen Con-Abend in richtig netter Runde bei einem Bierchen ausklingen lassen kann, dann ist das einen Eintrag hier allemal wert.

Schaut doch einfach mal auf seiner Homepage unter (wie könnte es auch anders sein) www.r2-d2.de vorbei.

Freaks

Ert:

Eines vorne weg: Ert hat echt tolle Kostüme – no doubt about it! Doch irgendwie erweckt Ert den Eindruck, als Kind eher Tolstoj gelesen zu haben, als draußen rum zu toben. Nein, nichts gegen eine gebildete Erziehung, aber alles zu seiner Zeit. Unvergesslich bleiben sicher seine zu Tränen rührende Dankesrede auf der xyz-Con, sowie seine „willenlose” Tanzeinlage auf selbiger Veranstaltung.

Commanda Flanders:

Nein, Flanders hat KEINE schönen Kostüme. Das hindert ihn aber nicht daran, eben diese zu tragen. Genau so wenig, wie sich auf jedes offizielle Gruppenfoto zu schmuggeln oder einfach wichtig bei den Leuten dabei zu stehen. Da fragt sich der aufmerksame Beobachter immer nur: „Was macht Flanders eigentlich da?“ …denn zu sagen hat er auch nie etwas…

Die rote Jenny:

Sie ist sicher einmalig: kaum jemand hat es vor ihr geschafft, den Leuten von der GG derart auf die Nerven zu gehen, dass diese freiwillig die Flucht ergriffen haben – das sagt einiges. Ebenso wie die Tatsache, dass sie unter einem Royal Guard mit einem Blick zu erkennen ist… Besonders „schwer” wiegt, dass man sie nicht wieder so schnell los wird; selbst dann, wenn man ihr die Stiefel vor die Tür stellt…

Franky

Die fleischgewordene Kombination aus Conan, dem Scorpion King und einem übergewichtigen, in die Tage gekommenen Tarzan. Er selbst hat augenscheinlich schon einiges hinter sich – und für jeden, der bei 3 nicht auf den Bäumen ist, auch immer einen guten Ratschlag übrig. Aber vor seiner Kondition muss man wirklich den Hut ziehen: selbst ein Braumeister musste ihm da seinen Respekt zollen…

Lexi

Wer kennt sie nicht aus Kindestagen: die witzigen Typen aus „Hallo Spencer”? Aber wen wollten wir alle am liebsten von Poldi gefressen sehen? Richtig: Lexi, den oberschlauen Ringelwurm mit dem Spaßfaktor der Talkshow von Jürgen Fliege. Tja, wer hätte gedacht, dass wir Lexi eines Tages auf einer Con wieder sehen würden? Und das Beste: seine nervende Allwissenheit, die er uns bei einem Rate-Quiz in bewährter Sterbenslangeweile auftischte, hatte er nicht verloren. Bleibt nur zu hoffen, dass Poldi auch mal wieder vorbeischaut…

Die arrogante Zora:

Nein, nein… die „rote Zora” war cool (zumindest aus Kinderaugen betrachtet). Aber wer ja nun mal gar nicht geht (aus Erwachsenenaugen betrachtet), ist ein blondes Püppchen, dem die Arroganz mit jedem Wort aus dem Gesicht fällt. Auf einer Con rumstolzierend wie ein von Göttern erschaffener Klon aus Modell und Superfan, konnte uns ja nur zu einem Eintrag hier nötigen. Das traurige dabei: im „wirklichen Leben” ist sie gerade einmal eine 4-5 – und das weiß sie leider nicht.

Der Schwitzer

Egal ob „Der Schwitzer”, „Die Rache des Schwitzers” oder „Der Schwitzer schlägt zurückt” – eines bleibt immer gleich: sein Schweiß fliest in Strömen… und das äußerliche Erscheinungsbild passt sich dem dann auch nahtlos an. Ja, quasi ein Klon mit 2 Spendern: dem Rancor-Wächter und… ähm, dem Rancor-Wächter mit ungewaschenen Haaren und im Schlabber-Look. Und das I-Tüpfelchen: Der Schwitzer ist zudem auch noch ein penetranter Dummschwätzer, der selbst alles richtig macht, sich in der Sonne des Erfolges aalt, Fehler aber natürlich bei anderen liegen und der sich stets aus jeder unangenehmen Lage heraus zu winden versteht – kein Wunder bei dem Schweißfilm, der ihn umgibt…

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